STS tuletuvastus- ja kustutussüsteemid pulbervärvimisele | Elister

STS-Brandmelde- und Feuerlöschsysteme

Elektrostatische Pulverbeschichtung bedeutet den Umgang mit brennbaren und explosiven Pulver-Luft-Gemischen. Brennende Pulverpartikel in Kabinen, Filtern und Rohrleitungen können schwerwiegende Schäden verursachen - nicht nur Produktionsausfälle, sondern auch eine Gefahr für Menschen und Anlagen. STS-Brandmelde- und Feuerlöschsysteme sind spezielle Lösungen, die Funken und Brände in Sekundenbruchteilen erkennen und löschen, bevor sie sich zu einer Explosionsgefahr entwickeln können.

Warum braucht eine Pulverbeschichtungsanlage einen besonderen Schutz?

  • Pulver-Luft-Gemisch ist explosiv - Die ATEX-Richtlinie (1999/92/EG) verpflichtet die Industrie zur Durchführung von Risikobewertungen und zur Ergreifung von Schutzmaßnahmen.
  • Herkömmliche Feuerlöschgeräte (Feuerlöscher, Sprinkler) sind nicht geeignet. - sie reagieren zu langsam und können die Situation sogar noch verschlimmern.
  • Der Strahl entsteht innerhalb von Millisekunden - nur die automatische Erkennung kann schnell genug reagieren.
  • Die Versicherer bestehen oft auf einem Schutzsystem - Die Sicherung von Pulverbeschichtungsanlagen ohne Funkenerkennung ist schwierig oder teurer.

Hauptgefahren in der Pulverbeschichtungsanlage

  • Färbekabine - Pulver + Gefahr von Funkenbildung durch elektrostatische Aufladung.
  • Filter und Zyklone - Angesammeltes Pulver kann sich beim Reinigen des Filters entzünden.
  • Rohrleitungen (Felddrainagen) - bewegen sich die brennenden Partikel weiter durch das System und können sich entzünden.
  • Systeme zur Pulverrückgewinnung - dichtes Pulver + Bewegung + statische Elektrizität = Gefahr.
  • Rückstände aus der Vorwäsche (Fette, Lösungsmittel) - Rückstände im Inneren des Pulvers erhöhen das Risiko einer Entzündung.

Wie funktioniert das STS-System?

  1. Identifizierung - Infrarotsensoren überwachen den Luftstrom aus der Kabine in den Kanälen. Ein Funke oder ein brennendes Teilchen wird innerhalb von Millisekunden erkannt.
  2. Freischaltung - gibt das Steuergerät einen Kurzzeitbefehl an das Löschventil.
  3. Gedruckt von - Das Löschmittel (Wasser oder Löschgas) wird in die Rohrleitung gesprüht und löscht die brennenden Partikel, bevor sie den Filter oder Zyklon erreichen.
  4. Schließung der Linie - Falls erforderlich, werden Ventile, die eine Ausbreitung des Feuers im System verhindern, automatisch geschlossen.
  5. Warnung und Protokollierung - Das Ereignis wird protokolliert, der Bediener wird alarmiert, und die Produktion wird gestoppt, bis die Ursachen ermittelt sind.

STS-Systemkomponenten

  • Strahlerkennungssensoren (IR) - sind in den Rohrleitungen, im Kabinenabzug und vor den Filtern installiert.
  • Management Controller - kontinuierliche Überwachung, Ereignisprotokollierung, Alarmkommunikation.
  • Auslassventile und -düsen - schnell aktivierte Wasserdüsen oder Löschgassysteme.
  • Klapid (Isolationsventile) - verhindern, dass sich das Feuer in den Rohrleitungen weiter ausbreitet.
  • Schnittstellen zum Linienmanagement - Verbindung mit der Lackierstraßensteuerung (Gema MagicControl, PLC).

Für wen ist das STS-System obligatorisch?

Ein Brandmelde- und Löschsystem ist für alle Pulverbeschichtungsanlagen mit automatischen Kabinen und Filtern oder Zyklonpulverförderung erforderlich. Besonders wichtig sind:

  • für Leitungen in ATEX-Zonen.
  • Für Hochproduktionslinien, bei denen die Pulvermenge in der Rohrleitung hoch ist.
  • Für mehrfarbige Systeme, bei denen die Pulverbewegung während des Farbwechsels intensiv ist.
  • Für Produktionen, bei denen die Anforderungen der Versicherer oder der Arbeitsaufsichtsbehörde dies erfordern.

Beratung und Verkauf in Estland

Elister entwirft das STS-Brandmelde- und Löschsystem passend zu Ihrer Pulverbeschichtungsanlage, integriert es in Ihr bestehendes Steuerungssystem (Gema MagicControl oder eine andere SPS), sorgt für die Installation, Zertifizierung und regelmäßige Wartung. Wir können Ihnen auch bei der ATEX-Risikobewertung und der erforderlichen Dokumentation helfen. Kontaktieren Sie uns!

Die STS Brandschutzsysteme GmbH wurde 1988 von Geschäftsführer Reinhard Deseife gegründet. STS plant, baut und betreut Brandschutzsysteme für industrielle Anwendungen.

  • Erstellen und Integrieren von Brandschutzkonzepten in Maschinen und Fabriken
  • Herstellung von OEM-Seriengeräten und Sonderlösungen
  • Montage, Pflege und Wartung
  • Ausbildung und Schulung der Techniker unserer OEM-Kunden
  • Entwicklung von Brandschutzkomponenten